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Heute schon gejammert?

Prof. Dr. Christian Zielke

 

Wenn das Jammern zur Unternehmenskultur wird
(Kolumne)

 

Vorsicht bei Veränderungen

„Wenn Sie wüssten, was hier los ist“, beklagt sich der Veränderungsbeauftragte beim Vorstand: „Zuerst wirbeln wir eine Menge Staub auf, dann jammern wir, weil wir nichts mehr sehen. Das kann doch nicht so weitergehen!“

Immer etwas zu jammern

„Das sehe ich auch so,“ unterstützt ihn der Abteilungsleiter:

„Doch sagen Sie das einmal unseren Mitarbeitern! Die sehen das nicht ein, weil sie immer etwas zu jammern haben:

Das bringt doch nichts

Schon wieder so ein Veränderungsprojekt?
Was soll sich denn noch alles ändern?
Das bringt doch eh nichts!
Wie sollen wir denn das schaffen?
Wir haben doch jetzt schon viel zu viel zu tun!“

Jammern als Lebensstil

„Kein Wunder“, bemerkt der Personalchef:  

„Das Jammern gehört zum Lebensstil vieler Mitarbeiter und prägt unsere Unternehmenskultur.

Wer nicht jammert, wird auch nicht bedauert.

Jammern leicht gemacht

Mich wundert nur, dass unser Betriebsrat noch keinen Ratgeber herausgebracht hat:

‚Richtig jammern leicht gemacht!’

Klagen ohne zu leiden

„Das könnte vielen Mitarbeitern helfen“, sagt ein betroffener Mitarbeiter:

„Viele Leute, die leiden, klagen nicht.
Und viele Mitarbeiter, die klagen, leiden nicht.“

Jammern will gelernt sein

„Gewiss,“ bestätigt der Gewerkschaftler:

„Gut jammern will gelernt sein.
Wenn Jammern ein Beruf wäre, gäbe es keine Arbeitslosen mehr!“

Die Waffe der Schwachen

„Vorsicht“, warnt der Betriebsrat: „Die Waffe der Schwachen ist das Klagen. Wenn wir über unsere Mitarbeiter schimpfen, klagen wir uns selber an.“

– „Richtig“, kommentiert der Veränderungsbeauftragte: „Im Klagen liegen die Fragen.“

Einfach mitjammern?

„Was machen wir denn nun?“ will der Vorstand wissen.

„Wer Freude am Klagen hat, wird immer etwas zum Klagen finden. Soll ich jetzt mitjammern?“

Jammern schafft Akzeptanz

„Wenn Sie es nicht tun,“ gibt der Personalchef zu Bedenken: „werden die Mitarbeiter denken, der Chef hat keine Ahnung. Der macht sich lustig über unsere Sorgen!

Wie wollen Sie etwas ändern, wenn Sie die Mitarbeiter nicht akzeptieren?“

Jammern schafft Gemeinschaft

– „Und außerdem schafft Jammern Gemeinschaft,“ unterstützt ihn der Betriebsrat:

„Der Chef versteht uns. Er kennt unsere Probleme. Dem können wir vertrauen!“

Lieber Kerze anzünden

„Das stimmt,“ gesteht der Vorstand:

„Es ist sinnlos, über die Kälte um uns zu klagen, solange wir nicht bereit sind, uns füreinander zu erwärmen.

Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis zu jammern!“

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Ich freue mich auf Sie!
Bis bald

Prof. Dr. Christian Zielke

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