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Warum Sie als Führungskraft immer falsch entscheiden?

Prof. Dr. Christian Zielke

 

Das Gefangenen-Dilemma eines Vorgesetzten
(Kolumne)

 

„Was ist richtig?“ fragte sich die junge Führungskraft:

Früh oder spät kommen?

Kommt er morgens zu spät, gilt er als schlechtes Vorbild,

kommt er pünktlich, ist er ein Aufpasser.

Freundlich oder zurückhaltend?

Ist er zu seinen Mitarbeitern zu freundlich,
hat man den Eindruck, er wolle sich anbiedern.

Ist er zurückhaltend, gilt er als hochnäsig.

Sich kümmern oder nicht?

Kümmert er sich um die Arbeit seiner Leute, ist er ein Schnüffler.

Tut er es nicht, hat er von der Sache keine Ahnung.

Oft zum Chef gehen?

Geht er oft zum Chef, denken die Mitarbeiter er wäre ein Radfahrer;

geht er selten, heißt es, er traut sich nicht.

Besprechungen: ja oder nein?

Hält er oft Besprechungen ab, gilt er als Schwätzer;

hält er keine ab, hat er den Ruf als „Mann der einsamen Beschlüsse“.

Jung oder Alt?

Ist er schon etwas älter, gilt er als verkalkt;

ist er noch jung, fehlt die Erfahrung des Alters.

Pünktlich gehen oder bleiben?

Wann kann er abends nach Hause gehen?

Geht er pünktlich, fehlt ihm vielleicht das Firmeninteresse.
Bleibt er länger, markiert er dann den Überbeschäftigten?

Sich mit Kollegen abstimmen?

Wenn er sich mit seinen Kollegen abstimmt, ist er ein Rückversicherer?

Tut er es nicht, gilt er dann als Eigenbrödler?

Schnell oder langsam entscheiden?

Wie ist das, wenn er schnelle Entscheidungen trifft:

Betrachten ihn die Mitarbeiter als oberflächlich?
Nimmt er sich Zeit, mangelt es ihm an Entschlusskraft?

Urlaub nehmen?

Und wenn er sich Urlaub nimmt, nutzt er dann seine Stellung aus?

Wenn er sich keinen nimmt, bangt er dann um seine Stellung?

Locker oder genau?

Ist er sehr genau, gilt er als pingelig;

ist er es nicht, lässt er die Zügel schleifen.

Neue Ideen einbringen?

Hat er neue Ideen, gilt er als Phantast;

bleibt er beim alten, ist er rückständig.

Delegieren?

Delegiert er viel, spielt er den Generaldirektor,

delegiert er nichts, spielt er den Unersetzlichen.

Fazit: Am Ende der Dumme

Mit jeder Entscheidung tötet er Alternativen.

Es liegt in der Natur der Entscheidung, dass sie falsch, aber klug
und dass sie dumm, aber richtig sein kann.

Da bemüht er sich nach Kräften, es allen recht zu machen
und ist dann am Ende selbst der Dumme.

Muss das sein?

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Ich freue mich auf Sie!
Bis bald

Prof. Dr. Christian Zielke

Wenn Sie wissen möchten, was Wikipedia über mich schreibt ... weiterlesen

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