Erfolgs-Impulse

Kosten senken: Sparen oder Streichen?

Prof. Dr. Christian Zielke

 

Wenn sparen teuer wird
(Kolumne)

 

Kosten senken

„Wohlstand fängt mit Sparen an“, motivierte der Chef seine Mitarbeiter: „Denn auf das Sparen folgt das Haben!“ –Und schon begann die Diskussion um das Kostensenkungsprogramm. Nicht nur die Streichung der Business-Class-Flüge und eine Kürzung der Dienstwagen standen auf der Agenda, sondern auch das Einsparen von Bleistiften und die doppelseitige Verwendung des Toilettenpapiers wurden diskutiert.

Sparen oder Streichen?

„Sparen wird oft mit Streichen verwechselt“, bemerkte der Innovationsmanager. „Für was wollen wir denn sparen: Für ein neues Gebäude oder für neue Köpfe?“

Beim Management anfangen

Der Betriebsrat wollte dies gar nicht wissen und zeigte sich empört: „Sparen ist die Lieblingsabgabe der Reichen - an die Armen!“

Und er setzte noch einen drauf: „Sparschweine, die nicht sparen, leben am längsten! Wir sollten beim Management anfangen, wo 10 Leute für das bezahlt werden, was 5 billiger erledigen könnten, wenn sie nur zu dritt wären und zwei davon krank sind?“ 

Auf Kosten anderer

Der Personalchef schüttelte den Kopf. „Wer auf Kosten anderer sparen will, zahlt letzten Endes doch drauf“, mahnte er. „Jeder will gern auf Kosten des Unternehmens leben, aber fast niemand denkt daran, dass das Unternehmen auf Kosten der Mitarbeiter lebt.“

Sparen durch Einkaufen

„Wenn man der Reklame glaubt, kann man nirgendwo mehr sparen als durch Einkaufen“, sagte die Marketingleiterin, die ihren PC noch schnell aufrüsten wollte. „Manche Computer kosten ein Vermögen“, belehrte sie der Einkaufsleiter, „manche nur den Verstand.“

Sparen als Einnahme

„Sparen ist schließlich eine gute Einnahme“, unterstütze ihn der Controller. „Doch sobald wir anfangen, die Kosten zu berechnen, beginnen die Kosten!“ bemerkte der Buchhalter.

Sparen kostet

„Wer reich werden will, sollte vorher bedenken, welcher Preis dafür zu zahlen ist! Manchmal kostet das Sparen mehr, als das Ausgeben. Sparen im Kleinen, verschwenden im Großen.“ Und auch der Gebäude-Manager pflichtete ihm bei: „Wer im Sumpf baut, darf nicht mit Pfählen sparen!“

Loch im Käse

Andere Führungskräfte machten sich Gedanken um die konkrete Umsetzung. „Wo Loch ist, soll Käse werden?“ fragte der Produktionsleiter. „Vielleicht sollen wir uns auch noch die Fingernägel verbrennen, um Leuchtöl zu sparen?“

Kosten und Risiken

–  Der Entwicklungsleiter wusste noch aus seinem Studium: „Wem ein Licht aufgeht, der sollte keine Energie sparen“. Und seinem Auszubildenden fiel ein:  „Wenn Christoph Columbus die Kosten und Risiken seiner Entdeckungsfahrten hätte exakt kalkulieren müssen, wäre Amerika wohl niemals entdeckt worden!“

koste es, was es wolle

„Nun reicht es aber!“ lenkte der Chef ein. „Wenn wir unsere Erträge schon nicht im Griff haben, sollten wir wenigsten unser Kosten in den Griff bekommen. Wir sparen, wo wir können – koste es, was es wolle!“  

Nur der einfache Mitarbeiter schwieg und fragte sich:

„Was ist wichtiger: ständiges sparen oder nichts verschwenden?“

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